Palatschinken.

Da wir schon im Ausle.se-Kommentarcast über die feinen Unterschiede zwischen Pfannkuchen und Palatschinken gesprochen haben, dachte ich ich stelle Yvonnes Pfannkuchen gleich die Palatschinken gegenüber, damit ihr direkt vergleichen könnt.

 

Der Teig für Palatschinken ist etwas anders als für Pfannkuchen – er schmeckt nicht süß. Palatschinken sollen möglichst dünn gebacken werden. Ich mische die Zutaten immer eher Auge mal Pi, so daß eben ein Teig mit der richtigen Konsitenz entsteht, hier ein “richtiges” Rezept:

4 Eier

250g Mehl (ich verwende glattes Weizenmehl)

1/2 l Mich

eine Prise Salz

zu einem dünnen Teig verrühren. Dabei den Teig nicht schaumig rühren, also nur langsam mixen oder mit der Hand rühren.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, ein wenig Teig in die schräg gehaltene Pfanne eingießen, dann durch schwenken verteilen, sodaß eine möglichst dünne Flade entsteht. Je dünner desto besser. Eventuell mit einem Spachtel nachhelfen. (Zum Trost: die erste Palatschinke an einem Kochtag mißlingt immer. Keine Ahnung wieso das so ist…)

Nun etwas Geduld haben und warten, bis die Oberseite der Palatschinke trocken geworden ist. Zum richtigen Zeitpunkt löst sich der Teig von selbst von der Pfanne. Auf der Unterseite sollte er kleine dunkle Punkte bekommen haben. Palatschinke wenden und auch die andere Seite backen.

So weitermachen, bis der ganze Teig verbraucht ist, fertige Palatschinken stapeln.

 

Diese kann man nun entweder einrollen und in dünne Streifen schneiden: so werden sie, als “Fritatten” bekannt, als Suppeneinlage verwendet.

 

Oder wie französische Crêpes mit Marmelade, Honig, Topfencreme…. füllen und mit Zucker bestreuen.

Meistens gibt es dieses Essen daher als 2-Gang Menü: zuerst Fritattensuppe, danach gefüllte Palatschinken.

 

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