Buchweizen.

Buchweizen, bei uns auch als “Heidenkorn” bekannt, ist kein echtes Getreide, sondern gehört zu den Pseudo-Getreiden. Er ist ein Knöterichgewächs und nicht mit dem Weizen verwandt.

Da er glutenfrei ist, eignet er sich auch als Getreideersatz für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Durch den fehlenden Kleber kann er aber nicht als alleiniges Mehl beim Brotbacken verwendet werden.

In der Küche ist Buchweizen heute eher wenig bekannt, dabei kann man viele wirklich schmackhafte Gerichte damit zubereiten. Buchweizen, egal ob als Korn oder als Mehl, wird vor Verwendung immer geröstet – “gelindet” – und entwickelt dabei ein herrlich nussiges Aroma. Das Mehl wird sehr dunkel und gibt Speisen so auch eine interessante Farbe.

Das ganze Korn kann als Beilage, Suppeneinlage oder zum Beispiel im Risotto-artigen Kasha verwendet werden.

Aus dem Mehl kann man zum Beispiel den steirischen Klassiker “Heidensterz” oder Heidenspätzle zubereiten. Ein Anteil Heidenmehl gibt einem Brot eine herrlich dunkle Farbe und einen nussigen Geschmack.

This entry was posted in Grundsätzliches and tagged , , . Bookmark the permalink.